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SEO-Strategie

SEO-Strategie: Diese 7 Fehler solltest du 2021 vermeiden

Die Verbesserung der SEO-Strategie steht für viele Unternehmer ganz oben auf der Prioritätenliste für das neue Jahr 2021. Doch wie schafft man es eine größere organische Reichweite zu erzielen? Und welche Fehler sollte man dabei auf jeden Fall vermeiden? Wir haben für Sie die sieben häufigsten Fehler in Sachen SEO-Strategie zusammengestellt und erklären wie man sie am besten umgeht.

1. SEO-Strategie: Die Zielsetzung ist zu unklar

Um der angewendeten SEO-Strategie richtige Durchschlagskraft zu verleihen, müssen ihre Ziele zunächst ganz genau umrissen und abgesteckt werden. Solche klaren Vorgaben sorgen dafür, dass Sie am Ende nicht nur reine Zahlenwerte oder Variablen erhalten, sondern diese sich auch in einen konkreten Mehrwert für Ihre Website übersetzen lassen. Dafür muss zudem ein konstantes Monitoring dieser Werte stattfinden.

Ein konkretes Ziel könnte beispielsweise eine gestiegene Anzahl tatsächlicher Verkäufe sein. Gerade für Betreiber von Onlineshops ist das eine der wichtigsten Kennzahlen überhaupt und spricht wie nichts anderes für den Erfolg einer SEO-Strategie. Ein anderes Ziel kann es sein die Anzahl organischer Leads zu erhöhen. Dadurch ist es möglich zum einen den Erfolg der SEO-Strategie zu überprüfen und zum anderen das Unternehmenswachstum und das Umsatzpotential abzulesen.

2. Nutzerverhalten wird vernachlässigt

Google und andere Suchmaschinen bewerten Seiten auch nach ihrer Nutzerfreundlichkeit. Websites, die die Intention der User gut berücksichtigen steigen im Ranking höher und erhalten dadurch automatisch mehr Traffic. Werden solche Nutzerpräferenzen missachtet so sinkt die Seite im Ranking – weniger Besucher sind beispielsweise eine Konsequenz. Um diesen Fehler und letztlich seine Folgen zu vermeiden, sollten Sie sich unbedingt folgende Fragen stellen: Welche Informationen suchen die User, wenn sie nach Ihrem Keyword suchen? Und welche Intention verfolgt er mit seiner Suche?

Ein Beispiel hierfür könnte sein, dass der Kunde eine konkrete Kaufabsicht hat oder dass er auf der Suche nach Informationen ist. Je nachdem welches Ziel verfolgt wird, sollte die Webseite genau daraufhin optimiert werden. Findet der User das gewünschte Produkt oder die gesuchte Auskunft nun besser und schneller spricht dies für Ihre SEO-Strategie.

3. Es gibt keine mobile Version der Seite

Mittlerweile kommt mehr als 80 Prozent des gesamten Traffics über mobile Endgeräte. Wird keine mobile Version der Website angeboten, so bewertet dies Google negativ und das Ranking verschlechtert sich. Außerdem ist es wichtig, dass Ihre Internetseite in unter drei Sekunden geladen ist, da vor allem der User am Smartphone sonst schnell die Seite wechselt und Sie schlecht in Erinnerung behält.

Zu Teilen überschneidet sich dieser vermeidbare Fehler in der SEO-Strategie also auch mit der Nutzerfreundlichkeit Ihrer Internetpräsenz. Schließlich weiß fast jeder wie unkomfortabel es ist am Smartphone die gesuchte Internetseite noch umständlich größer zu zoomen, um überhaupt erst den Inhalt lesen zu können. Ob eine Seite einen Mehrwert für den User hat, hängt also nicht nur von inhaltlichen Dingen ab, sondern auch von technischen Beschaffenheiten.

4. Veraltete SEO-Strategie angewendet

Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google, verändern laufend ihre Algorithmen. Faktoren, die noch vor kurzem ein gutes Ranking versprachen, führen auf einmal dazu, dass man Sie plötzlich nur auf den hinteren Seiten der Suchergebnisse findet. Eine SEO-Strategie ist also keinesfalls ein statisches Konzept, das, wenn man es einmal ordentlich macht, immer Erfolg verspricht.

Deshalb ist es auf jeden Fall ratsam sich laufend auf dem neuesten Stand zu halten oder sogar entsprechende Experten zu engagieren. Ein bekannter Fehler einer solch veralteten SEO-Strategie ist unter anderem das sogenannte Keyword Stuffing. Hierbei wurden pro Text eine möglichst große Zahl an Keywords eingebaut. Die Folge: Texte klangen unnatürlich und hatten oft kaum Nutzen für den User, aber die Bewertung durch Google verbesserte sich. Mit der Zeit veränderte Google jedoch seinen Algorithmus und die jeweiligen Seiten wurden abgestraft und verschlechterten sich teils drastisch und unwiderruflich in ihrem Ranking.

5. Keine organischen Backlinks verwenden

Verlinkungen von einer anderen Website auf Ihre ist ein äußerst wichtiger Faktor in der SEO-Strategie. Daher gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten diese ganz einfach zu kaufen. Doch das sollten Sie auf keinen Fall tun. Google erkennt schnell ob es sich bei einem Link um einen natürlichen oder unnatürlichen, also gekauften, Backlink handelt. Solch ein Verhalten wird von der Suchmaschine als negativ bewertet und Ihr Ranking verschlechtert sich.

Auch wenn Sie vielleicht schon vor vielen Jahren einmal Backlinks gekauft haben, sollten diese unbedingt gelöscht werden. Denn auch sie werden vom Algorithmus erkannt und abgemahnt. Verlinkungen von anderen Seiten auf Ihre sollten also immer natürlich sein. Dies zeigt Google, dass andere User Ihre Webpräsenz schätzen und Sie einen Mehrwert für andere bieten. Auf diese Weise sind Backlinks ein wichtiger Bestandteil jeder SEO-Strategie.

6. Kein abwechslungsreicher Content

Seiten, die ausschließlich mit Text gefüllt sind, gehören schon längst nicht mehr dem Standard an und sollten unbedingt vermieden werden. Vielmehr sollte der Content möglichst abwechslungsreich und qualitativ hochwertig sein. Beispiele hierfür sind unter anderem Videos, Bilder, Podcasts oder auch Grafiken. Eine SEO-Strategie mit doppeltem Nutzen also. Denn vielfältige Inhalte lockern eine Seite nicht nur optisch auf, sondern erhöhen auch vor allem die wertvolle organische Reichweite einer Website.

Das ist der Fall, da viele Nutzer sich eher ein Video oder eine übersichtliche Grafik anschauen um sich Informationen anzueignen, als sich einen Text durchzulesen. Außerdem erhöhen vielfältige Inhalte auch die Verweildauer der User, da sie das Interesse wecken und neugierig machen. Ein besseres Ranking ist so viel eher zu erreichen als nur mit Texten.

7. SEO-Strategie passt nicht zur Marke

Wenn der Aufbau einer Marke nicht auch Teil der SEO-Strategie ist, so wird auch kein Wiedererkennungswert geschaffen. Das bedeutet ganz konkret, dass Nutzer eher auf eine Website klicken, wenn sie ihnen bereits bekannt ist. Auch Google selbst platziert bekanntere und daher vertrauenswürdigere Marken an prominenteren Stellen in den Suchergebnislisten.

Das erhöht organischen Traffic oft um ein Vielfaches, weshalb strategischer Markenaufbau auch im Bereich SEO so wichtig ist. Grundlage dafür ist vor allem das sogenannte E-A-T Prinzip, was übersetzt als Abkürzung für Expertise, Autorität und Vertrauen steht. Diese drei Punkte dienen Google als Grundlage zur Bewertung einer Website, bei der vor allem Seriosität und Vertrauenswürdigkeit im Vordergrund stehen. Besonders seit einem Update aus dem Jahr 2018 hat dieser Faktor deutlich an Bedeutung gewonnen, entscheidet maßgeblich über das Ranking und sollte auf jeden Fall Teil der SEO-Strategie sein.

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